Paihia

Freitag, 14.04.2017

Paihia ist DAS Reiseziel in Northland. Es ist sonnig, hat Strände und alle möglichen Touren im Angebot. Dementsprechend viel Spaß hatte ich in meinen wenigen Tagen dort. Ob beim Schwimmen, Sonnen oder Spazieren gehen im Wald mit Zikadenkonzert - es war der ideale Sommerstopp.

 Gegenüber von Paihia befindet sich Russel, Neuseelands erste Hauptstadt. Mit der Fähre ist man in ein paar Minuten übergesetzt und kann sich die schönen Häuser, kleinen Lädchen oder einfach nur Wald und Strand ansehen. Bilder sind hier aussagekräfttiger als Worte.

 Eines meiner Hightlights war Bootstour durch die Bay of Islands bei mäßigen Wetterbedingungen und viel zu vollem Boot, aber dafür mit Sichtung einer Delfinschule und einer Segelregatta in der Nähe. Gemütlich sind wir zwischen den vielen kleinen Inselchem durchgesteuert und das Beste war, als das große Boot durch das Loch im Felsen einer der Inseln gesteuert ist. Das war eng und etwas beängstigend, verlief aber problemlos.

 

Ach ja, und ich beim Skydiving. Es ist nicht besonders anmutig (wie auch, in so einem Overall), aber ich hatte unerwartet viel Spaß, dafür dass ich bei 12,000ft aus einem Flugzeug geschubst wurde.

 

Whangarei

Mittwoch, 12.04.2017

Ein großer Sprung in den Norden der Nordinsel nach Whangarei! Ich habe die ganze Strecke tatsächlich im Bus zurückgelegt und wurde zumindest mit dem schönen Ausblick belohnt, wenn das viele Sitzen schon nicht so großartig war (ich war zu geizig, Geld in einen Flug zu investieren^^)

Hier ein wunderbarer Blick (wenn auch mit Strommasten im Vordergrund) auf Mount Tongariro, Mount Ngauruhoe (besser bekannt als Schicksalsberg) und einen uralten Kauri Baum.

 Whangarei ist ein eher kleiner Ort mit ein paar versteckten Sehenswürdigkeiten. Das Stadtzentrum hat eine schöne Lagune mit Segelbooten und einem ziemlich unerwartetem Türmchen im Hundertwasserstil. Ich habe an meinem ersten Tag einen sonnigen Spaziergang genossen und bin dabei auch am Uhrenmuseum vorbeigekommen. Mein Abstecher zu den Whangarei Falls an Tag 2 hingegen war das komplette Gegenteil. Dauerregen, Kälte und ich musste mich wirklich durchrringen mein charmantes Hostel dafür zu verlassen. Es hat sich dann aber doch irgendwie gelohnt. 

 Etwas, das ich unbedingt unternehmen wollte, war eine Tour zu den Poor Knights Islands unweit vor der Küste Whangereis. Auch hier lief nicht alles so glatt wie erhofft... erst habe ich verschlafen und hatte 5 Minuten, um mich fertig zu machen, und dann war ich doch nicht wirklich Schnorcheln, was die Kernidee des ganzen Ausflugs war. Ich mochte das tiefe Wasser und die Quallen-ähnlichen Glibberdinger darin nicht. Nach einem Versuch bin ich lieber ins Kayak gestiegen und damit rumgepaddelt. Sonst war das Umfahren der Inseln und der Abstecher in eine Höhle auch sehr toll und meine ersten Tage im Norden des Landes waren sehr entspannend.

Christchurch

Samstag, 08.04.2017

 Mein ursprünglicher Plan war es ein paar Tage in Christchurch zu verbringen, wovon ich aber nach Abraten vieler Personen abgewichen bin. Es ist eine große Stadt, aber wirklich viel zu tun oder sehen gibt es nicht.

 

 Nichtsdestotrotz hatte ich einen interessanten Nachmittag in der Innenstadt. Ein paar Stunden haben gereicht, alles abzulaufen und die Stadt zu erkunden. Das Stadtbild ist sehr bizarr. Bei dem Erdbeben von 2011 wurde unglaublich viel zerstört und es hat mich einigermaßen erschüttert, wie wenig sich in den 5 Jahren seitdem getan hat. Die halbe Innenstadt ist eine Baustelle, der Verkehr wird ständig umgeleitet, Bauzäune sind an jeder Straßenecke und man sieht mehr Ruinen als  Neubauten. Nicht alles ist schlecht, es gibt auch wirklich schöne Flecken wie den gigantischen Spielplatz und den botanischen Garten. Kreativ wurde die Innenstadt auch mit vorübergehenden Lösungen gestaltet, die Toursiten anziehen, wie die Container Mall. Viele kleine Läden in Containern. Aber es wirkt trotzdem an vielen Stellen trostlos.

 Obwohl ich nur einen Tag in Christchruch war, habe ich meinen Aufenthalt sehr genossen. Auf Stewart Island habe ich auch einen der Einheimischen kennen gelernt und hatte damit meinen lokalen Fremdenführer für die Geheimtipps gefunden. Wie diese verrückte Bar, Smash Palace, bestehend aus einem offenen mehrstöckigen Gebäude, Parkplatz und zur Bar umfunktionierten Bus. Zudem war der Sonnenuntergang fantastisch und ich mochte den Charme dieser improvisierten Bar unglaublich gerne. Mein Besuch in Chrsitchurch war also klein, aber fein.

Mount Cook

Mittwoch, 29.03.2017

Und weiter geht es mit meiner Reiseaufarbeitung. Diesmal hauptsächlich mit Fotos zu Mount Cook.

Erster Stopp des Tages auf dem Weg zu Mount Cook war Lake Pukaki. Die Farbe dieses Sees ist unglaublich und entsteht durch Quarzstaub im Wasser, in dem sich das Licht bricht. Im Hintergrund kann man im Übrigen bereits Mount Cook sehen. Zumindest theoretisch. Es war ziemlich wolkenverhangen und windig.

 

Bei Mount Cook Village (eine Ansammlung aus Lodges und Hotels) angekommen, habe ich mich trotz des Wetters für einen Wanderung entschieden. Der Hooker Valley Walk führt direkt zum Fuß des Berges und überall rennen Hasen. Ich war selten so dankbar für meine Regenjacke.

 Am nächsten Tag hatten wir dann doch etwas mehr Glück mit den Wolken und konnten auch endlich mal die Spitze des höchsten Berges in Neuseeland sehen.

Stewart Island und Catlins

Montag, 27.03.2017

 Und hier sind die Bilder eines meiner liebsten Reiseziele in Neuseeland - der drittgrößten Insel des Landes - Stewart Island. Untergebracht in Oban, dem einzigen Örtchen der Insel (mit gefühlten 10 Häusern), war trotzdem irgendwie alles um uns herum unberührte Natur.

Meine Ankufnft stand unter keinem guten Stern. Das Meer war aufgewühlt und die Fahrt mit der überraschend kleinen Fähre alles andere als ein Spaß (eder für mich, meine Mitreisenden oder unsere Mägen). Und an einem Stück geregnet hat es quasi auch... aber egal. Ich war eigentlich nur aus einem Grund da: um endlich einen wilden Kiwi zu sehen! Und um die Artenvielfalt an Federvieh zu erkunden. Also habe ich mich mit einigen anderen in meinem Hostel zusammengetan, die Einheimischen ausgefragt und mit Rotlichtlampe bewaffnet drei Tage auf der Lauer gelegen. Am zweiten Abend hatten wir dann Glück (das Kiwi-Glück unseres Lebens) und als wir ruhig und regungslos im Dunkeln auf dem lokalen Rugbyfeld standen, stolperte ein melonengroßer Kiwi aus den Büschen und auf die Wiese. Und wir konnten diesem bizarren Vogel beinahe eine Stunde übers Gras folgen, während er nach Futter gesucht hat und vor uns seinen beinahe angsteinflößenden Schrei ausgestoßen hat, um dann in die Büsche zu verschwinden. Es war ein weiblicher Kiwi und im Wald hatte zuvor ein männlicher (ja, ich kann sie tatsächlich am Ruf als männlich oder weiblich identifizieren - meine neue Superkraft) gerufen. Beide haben sich auch kurz zusammen gezeigt, bevor das Weibchen alleine wieder zu uns kam. Ich war durchgehend euphorisiert, weil es so viel mehr war, als ich mir erhofft hatte und die bestimmt einmaligste Tiererfahrung, die ich überhaupt je hatte. Wilde Kiwis sind so selten zu beobachten und der hier hat eine komplette Show geliefert bei der ich sogar ein paar Fotos machen konnte!

 Total aus dem Häuschen wegen dieser Kiwis, war ich dann auch ganz eifrig dabei im Regen zu spazieren und mehr einheimische Vögel zu entdecken. Dazu bin ich sogar für einen Vormittag mit einer meiner Mitreisenden zu Ulva Island übergesetzt, um da weiter nach den einheimischen Federvieh Ausschau zu halten. Wir hatten wunderbare Sicht auf zahlreiche Kakas, Parakeets, Robins und Wekas (in gleicher Reihenfolge auf den Fotos). Letzterer war so ganz unbeeindruckt von mir uns hat an meinem Schnürsenkel rumgepickt.

 Ein weiteres Highlight waren die Little Blue Penguins. Diese putzigen und tollpatschigen Pinguine kamen jeden Abend bei Sonnenuntergang zu ihrem Schlafplatz neben dem Hafen geschwommen und ich habe es mir nicht nehmen lassen, es auch jeden Abend zu beobachten. Es waren geschätzte acht Tieren, die teilweise nur einen Meter entfernt waren, auf den Felsen rumgehüpft und sogar den steilen Hang zu den nächsten Büschn hochgeklettert sind. Ich war durchweg entzückt und bin ein großer Fan von diesen kleinen blauen Clowns.

 Zurück auf dem "Festland" der Südinsel haben wir eine Nacht in Invercargrill verbracht und sind am nächsten Morgen zu einer Tour durch die Catlins aufgebrochen. Die Landschaft war herrlich und auch mit den Tieren hatten wir großes Glück - kämpfende Walrösser, springende Delfine und ein seltener Yellow-Eyed Penguin. Ich hätte nicht zufriedener mit meinem Aufenthalt an der Südspitze des Landes sein können.

Milford Sound und Gunn´s Camp

Donnerstag, 23.03.2017

 Nächster Stopp: die absolute Abgeschiedenheit. Der Fjordland National Park ist unglaublich abgelegen und ohne Empfang. Das hat etwas sehr Befreiendes, aber es ist auch nervig, wenn man mal ein paar hübsche Schnappschüsse verschicken will.

Wir tuckern also durch die einsamen Weiten des Südens und das Wetter ist uns leider gar nicht gewogen. Alles liegt irgendwie in den Wolken und ist grau. Ich war also nicht sooo aufgeregt bei der Aussicht im Regen eine Schifffahrt durch den Milford Sound zu unternehmen. Um überhaupt zu diesem Fjord zu gelangen, muss man durch einen langen Tunnel fahren, den Bergarbeiter vor Jahrzehnten von Hand in den Berg geschlagen gehaben. Dieser ist einspurig und man kann, während man an der Ampel davor wartet, freche Keas (alpine Papageien) beobachten.

 Bei Milford Sound angekommen hat sich das Wetter dann doch gebessert und die Rundfahrt war richtig schön. Überall entstanden Wasserfälle durch den Regen der Vortage und wir sind mitunter bis auf wenige Meter herangefahren. Eine Seehundkolonie haben wir auch entdeckt. Entgegen meiner Befürchtung, dass mich ein neuseeländischer Fjord im Vergleich zu einem norwegischen nicht mehr beeindruckt, habe ich den Ausflug wirklich genossen.

 Untergekommen sind wir im Anschluss in Gunn´s Camp, dem ehemaligen Lager der Arbeiter, die den Tunnel in den Fels geschlagen haben. Ohne Internet, ohne Strom zwischen 22 Uhr und 6 Uhr (ich konnte nicht mal meine Haare föhnen), aber mit Charme. Allerdings war ich selten an einem Ort, der so von Stechmücken verseucht war. Mit der Gruppe haben wir zusammengekocht und einige Kartenspiele probiert, bevor die Lichter ausgingen.

Te Anau

Dienstag, 21.03.2017

Hier eine kleine Bildersammlung zu Te Anau, einem winzigen Örtchen in Southland nahe den Fjorden.

Te Anau ist winzig und liegt, Überraschung, an Lake Te Anau (so wenig Kreativität bei der Namensgebung^^). Die Berge und der See sind herrlich und ich habe für zwei Tage einfach nur die Umgebung und Spaziergänge genossen. Die einzige wirkliche Sehenswürdigkeit ist das Bird Sanctuary, in dem verschiedene Vögel gepflegt werden oder langfristig untergebracht sind. Neben den kleinen grünen Parakeets und einer der alpinen Papageienarten, dem Kaka, kommen Besucher haupsächlich wegen den Takahes. Sie sehen aus wie große blaue Hühner und galten für 50 Jahre als ausgestorben, bis sie 1948 wiederentdeckt wurden. Da waren noch ca. 12 übrig, die seitdem in einem aufwendigen Programm geschützt und vermehrt werden. Jetzt sind es immerhin 300, die in einer unzugänglichen Bergregion leben. Bis auf diese hier, die brauchtten ein bisschen Extrapflege.

 Ich konnte mich nicht wirklich für ein gutes Bild von diesem tollen Sonnenuntergang entscheiden, deshalb einfach ganz viele.

Dunedin

Dienstag, 14.03.2017

Letzter Eintrag zum Jahr 2016! 

Weil Queenstown über Silvester ausgebucht war, habe ich zwei Tage ganz weit im Süden verbracht - in Dunedin. Mit dem (viel zu kalten) Bus bin vier Stunden durch die Landschaft Otagos getuckert. An meinem Ziel angekommen habe ich gleich das schöne Wetter genutzt und die Stadt erkundet. Dunedin hat viele verhältnismäßig alte Gebäude und ich war vom Stadtzentrum wirklich begeistert. Vior allem der Bahnhof ist ein beliebtes Fotomotiv.

Am letzten Tag des Jahres, immer noch krank, habe ich einen kleinen Ausflug zum Royal Albatross Center unternommen. Ich muss gestehen, ich hatte irgendwie das Bild eines Pelikans vor mienem inneren Auge und war dementsprechened irritiert (und peinlich berührt) bei meiner Ankunft. Jetzt bin ich aber bestens informiert und weiß, dass Albatrosse quasi wie gigantische Möwen aussehen (ich habe sogar auf Stewart Island welche identifizieren können - ich war so stolz). Ich war genau zur richtigen Jahrenzeit da, denn die Albatrosse waren am Brüten und die Otago Halbinsel ist das einzige Festland weltweit, wo das beobachtet werden kann. Auf dem Weg vom Center zur Aussichtsstation auf dem Hügel, ging es durch eine Möwenkolonie mit niedlichen Küken und unterhalb des Centers waren Fur Seals am Ufer. 

Abgesehen von den männlichen Albatrossen auf den Nestern, waren auch einige beim Fliegen zu beobachten. Das kann man wohl nicht jeden Tag sehen, aber der Wind war dank des schlechten Wetters stark genug. Am besten fand ich, dass Albatrosse nachdem sie ihre ersten 5 Lebensjahre fast ausschließlich aus dem Meer verbracht haben, erst wieder lernen müssen wie man läuft. Das ist auch der Moment in dem sie von den Mitarbeitern kurz gefangen und mit einer Markierung versehen werden - ein stolpernder Albatross muss zudem urkomisch aussehen.

Meine Silvesternacht war kurz. Ich habe mich nicht so super gefühlt und bin nur kurz mit einigen der Leute aus meinem Hostel ins Stadtzentrum gegangen, um (bei Regen) das wenig eindrucksvolle Feuerwerk anzugucken und mich dann wieder ins Bett zu begeben. Immerhin war ich dann am nächsten Tag fit und bin durch die Stadt geschlendert, um alle Art Walls zu finden. Ehemals hässliche, von Künstlerns verschönerte Wände in der Stadt.

Queenstown

Mittwoch, 08.03.2017

Nicht einmal, nicht zweimal, ganze dreimal bin ich auf meiner Sommertour durch Queenstown gekommen. Und jeder Tag war absolut großartig! Das Wetter war perfekt, die Stadt gar nicht so schrecklich von Touristen überrannt und die Landschaft ist ohnehin schwer zu übertreffen. 

Mein Timing war zugegebenermaßen nicht ideal, denn die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester ist die meist ausgebuchte überhaupt, weshalb ich auch ständig am Hostel und Betten wechseln war. Das war es absolut Wert. Queenstown ist nunmal ein wenig verrückt, warum dann nicht auch meine Tagesorganisation. 

       

Abgesehen von der malerischen Kulisse ist Queenstown vor allem für das große Angebot von abenteurlichen Aktivitäten bekannt. Wer einen Adrenlinrausch sucht (und viiiiiiel Geld ausgeben will), ist hier genau richtig. Ich habe auch nicht gegeizt und mich im wahrsten Sinne des Wortes reingestürzt und unglaublich viel ausprobiert. Am meisten Spaß hatte ich beim LUGE (auf einem Berg 400m über der Stadt, beste Aussicht), das sind so kleine lustige Karts mit denen man auf einer Piste bergab rasen kann (das hab ich auch direkt an zwei Tagen gemacht). Ein paar mal wäre ich fast aus der Kurve geflogen, aber das ist normal, wenn man sich ein Rennen liefert. Ja, dann habe ich eine Zipline ausprobiert, die einmal über einen Canyon gespannt wurde. Das hatte genau die richtige Mischung aus Spaß und Nervenkitzel. Es war hoch, ich hatte eine schöne Aussicht, ich war mit Seilen gesichert und musste auch nur einmal von der Klippe springen und 10m fallen bis mich das Seil gefangen hat und ich zur anderen Seite gesaust bin (der Canyon ist auf dem letzten Bild mit dem Fluss und der kleinen Station, die Zipline war ca. 30m darüber installiert).

       

Meine wohl blödeste Idee kann man hier im Video sehen. Nur soviel: es war ein Impulskauf, ich musste selbst die Reißleine ziehen und ich mochte es nicht. Das ist nur was für Menschen mit akutem Todeswunsch und ich mochte es WIRKLICH nicht.

Auf der weniger adrenalingeladenen Seite meines Aufenthalts, habe ich lieber andere bei verrückten Dingen beobachtet. Zum Beispiel beim Bungy von der Kawarau Brücke oder bei der größeren Version meiner Swing, der Canyon Swing (von der kleinen Station oben, wo ich auf der Zipline war; 60m Fall, 200m Schwung). Auf der kulinarischen Seite hat Queenstown auch unglaublich viel zu bieten. Es gibt so viele Bars (die ich freudig erkundet habe) und so viel gutes Essen. Ich habe mich auf die Hightlights beschränkt und hatte Patagonia Eis und Fergburger. Lächerliche Szenen spielen sich vor diesem Laden ab und Leute stehen Stunden an. Ich war schlau. Ich bin einfach um 2 Uhr morgens hin. Keine Schlange, keine Probleme. Und die Burger sind wirklich erstklassig.

Spektakulär war auch eine die Eisbar. Wir wurden mit Mänteln und Handschuhen ausgestattet, unsere Cocktails waren in Eisgläsern und alles war so schön bunt! Ich hätte aber besser keine Flipflops angezogen... All das hat Queenstown zu einem meiner absoluten Highlights bisher gemacht und ich bin sehr versucht noch einmal vorbei zu schauen.

 

Oh. Und in so einem coolen Horrorhaus zum Durchlaufen war ich auch! Es war einfach so viel Gutes.

Wanaka

Donnerstag, 02.03.2017

Weihnachten! Yay!! Und was passiert mir. Ich schaffe es rechtzeitig zu den Feiertagen krank zu werden und mich bis ins neue Jahr zu schniefen. Immerhin habe ich die Tage ruhig und entspannt mitten in den Bergen in Wanaka verbracht.

Wanaka liegt zwischen Lake Wanaka und Lake Hawea (beide eiskalt!). Die Stadt selbst ist recht überschaulich, aber zur Ferienzeit brechend voll. Im Supermarkt haben sich kriegsgleiche Szenen vor dem Fest abgespielt. Ich habe mich leider von dieser Panik vor einem für 24 Stunden geschlossenen Supermarkts anstecken lassen und einen 1 kg Pack Bratwürste gekauft. GROßER Fehler! Ich habe es tatsächlich über die komplette Länge der Südinsel transportiert, bis endlich alle Bratwürste gegessen waren (sehr unorthodoxe Würstchenvarianten wurden ausprobiert, weil die Eintönigkeit nicht mehr zu ertragen war).  Und alle Unterkünfte waren restlos ausgebucht. Wie irgendwie allen populären Reiseziele im Land. An Weihnachten scheint hier JEDER zu verreisen. 

In meinem Hostel war alles sehr entspannt. An Weihnachten wurde gegrillt und die ganze Stadt war am Seeufer versammelt. Ich habe mch krank und etwas leidend mitgeschleppt, aber hauptsächlich geschlafen. Es war trotzdem schön und ich mochte die ruhige Zeit. An einem meiner 4 Tage vor Ort habe ich mich sogar einen Teil des Roys Peak Tracks hochgequält, um die Aussicht über Stadt und See zu genießen.

   

Einer meiner kleinen Ausflüge ging zu den Blue Pools entlang des Haast Passes. Wunderschön und voller Sandfliegen. Aber der Blick entschädigt für die vielen Stiche.

Bevor es dann weiter nach Queenstown ging, gab es einen kurzen Stopp bei Wanakas Puzzling World. Ein großes Museum mit optischen Illusionen, Knobelspeilen und einem Labyrinth, aus dem ich sogar wieder rausgefunden habe. Sowas wollte ich schon immer mal probieren und es war großartig!

 

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